Ernst-Ewald Roth
Für Wiesbaden im Hessischen Landtag.

Bunt und multikulturell

Westend

+"Georg-Buch-Haus" (Foto: Stefan Breuer)
+Wellritzstrasse (Foto: Stefan Breuer)
Das Westend ist der bunteste und multikulturellste Stadtteil Wiesbadens. Das innere Westend entstand zwischen 1870 und 1880 im Bereich zwischen dem Faulbrunnen und dem erstem Ring, als im Zuge der Industrialisierung an der Rheinschiene Wohnraum für die Arbeiter benötigt wurde.

Die Straßennamen sind nach interessanten Persönlichkeiten benannt: (Egidius) Hellmund, Pfarrer und Begründer des ersten Waisenhauses in Wiesbaden oder Wallram II., Graf von Nassau. Die Bleichstraße erinnert an die ehemalige (Wäsche-) Bleichwiese: Am heute unterirdisch verlaufenden Wellritzbach wurde damals gewaschen.

Heute ist es ein Viertel mit hohem Ausländeranteil, allen voran türkischen Mitbewohnern. Es wird wegen der vielen türkischen Spezialitätenläden von den Wiesbadenern liebevoll „Klein-Istanbul“ genannt. Seit einigen Jahren haben die Bewohner und Gewerbetreibenden der Wellritzstraße sogar eine eigene Straßenbeleuchtung (in der Adventszeit) und ein kleines Straßenfest organisiert. Vielseitig genutzt und beliebt ist auch das Bürgerzentrum „Georg-Buch-Haus“ in der ehemaligen Gewerbeschule in der Wellritzstraße.

Das Programm „Soziale Stadt Westend“ finanziert durch Bund und Stadt ermöglicht es, die spätklassizistische und dichte Altbaustruktur zu erhalten und zu sanieren. Eine Grünfläche („Wellritzhof“) wird entstehen und durch eine neue Pflasterung, Beleuchtung und Aktionen von (Westend)-Künstlern soll die Wellritzstraße aufgewertet werden.

Der Abriss der Hochbrücke hat das Westend näher an die City heranrücken lassen und eröffnet ganz neue Chancen und Entwicklungspotentiale für den Stadtteil.

Hinter dem Bismarckring beginnt das äußere Westend. Es wird nach seinen Straßennamen auch das Feldherrenviertel genannt: Gerhard Johann David von Scharnhorst (1755 - 1813), Gebhard Leberecht Fürst von Blücher (1742 - 1819), August Wilhelm Anton Graf Gneisenau (1760 1831). Die Bewohner waren Handwerker und Kleinbürger.
In der Blücherstraße am gleichnamigen Platz steht die traditionsreiche Blücherschule. Heute gilt an der betreuten Grundschule interkulturelles Lernen als Unterrichtsprinzip.

Auf dem Elsässer Platz, der Nahtstelle zum Rheingauviertel, wird im Moment ein Komplex aus Geschäfts- und Büroräumen gebaut, der auch eine bundesligataugliche Sporthalle für den 1. VC Wiesbaden umfasst, einen Volleyball-Verein, dessen erste Frauenmannschaft in der Bundesliga spielt. Diese Halle soll auch von den Schülerinnen und Schülern der gegenüberliegenden Elly-Heuss-Schule genutzt werden.

Auf diesen Seiten stellt sich die SPD im Wiesbadener Westend vor.

Und für alle, die es genau wissen möchten: Das Stadtteilprofil des Amtes für Wahlen, Statistik und Stadtforschung bietet statistische Informationen und Kennzahlen aus den Bereichen Bevölkerung, Wohnen, Beschäftigte, Verkehr und Schulen.


Ernst-Ewald Roth

Sitemap