Ernst-Ewald Roth
Für Wiesbaden im Hessischen Landtag.

Im Schatten der Burg

Frauenstein

+Burg Frauenstein (Foto: Marc Kneiper)
Frauenstein, das schmucke Wiesbadener Weindorf an der Rheingauer Rieslingroute, besucht man am besten zur Kirschbaumblüte. Die unzähligen Kirschbäume sind jedoch nur eine Attraktion des kleinen Ortes.

Bekannt ist auch der süffige Frauensteiner Wein, der in den Gasthäusern und Weingütern gekostet werden kann. Sehr beliebt ist der viel besuchte „Nürnberger Hof“. Von dem in den Weinbergen gelegenen Gasthaus (Baujahr 1865) mit großer Terrasse genießt man einen herrlichen Blick über das Rheintal.

Bereits Goethe, der am 6. Juni 1815 bei einem Kuraufenthalt in Wiesbaden die Gegend besuchte, lobte den herrlichen Ausblick. Zu Erinnerung an seinen Aufenthalt ist oberhalb des Nürnberger Hofes ein Steinmal in Form einer Pyramide errichtet, der so genannte "Goethestein".

Wer mehr über den Wein wissen möchte, kann auf dem Weinlehrpfad alles über Weinbau, Rebsorten, Klima und Boden erfahren. Im Europaweinberg können außerdem 24 Reben aus den wichtigsten Anbaugebieten aus 8 europäischen Ländern mit Erläuterungen besichtigt werden.

Ortsmittelpunkt von Frauenstein ist die Kirche St. Georg mit der tausendjährigen Linde. Gegenüber steht das Wahrzeichen Frauensteins auf einem Felsvorsprung: Die vermutlich im 12. Jahrhundert von den Rittern von Frauenstein erbaute Burg. Diese wurde in den vergangenen 10 Jahren renoviert und in den Stand zurückversetzt, den sie in Zeiten des 16. Jahrhunderts darstellte.


Für alle, die es genau wissen möchten: Das Stadtteilprofil des Amtes für Wahlen, Statistik und Stadtforschung bietet statistische Informationen und Kennzahlen aus den Bereichen Bevölkerung, Wohnen, Beschäftigte, Verkehr und Schulen.

Ernst-Ewald Roth

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